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Bonner Umweltzone wird am 1. Juli 2012 größer!

Ab dem 1. Juli 2012 wird es eine erweiterte  Bonner Umweltzone geben. Zudem dürfen nur noch Fahr­zeuge mit gelber oder grüner Umweltplakette in die Umweltzone einfahren. Gegen den Wi­derstand der Wirtschaft hat die Bezirksregierung Köln diese Maßnahmen in der Überar­bei­tung des Luftreinhalteplanes für das Stadtgebiet Bonn festgeschrieben. Die Umweltzone ist jetzt räumlich in Richtung Norden und Westen und entlang der B9 auf den Bonner Süden ausgeweitet. In zwei Stufen werden zeitlich gestaffelt Fahrzeuge mit roter und gelber Pla­kette ausgeschlossen:

  • ab 01.07.2012 Ausschluss der Fahrzeuge mit roter Plakette
  • ab 01.07.2014 Ausschluss der Fahrzeuge mit gelber Plakette.

Die ab 01.07.2012 geltende Umweltzone hat folgende Abgrenzung (beginnend am nörd­lichen  linksrheinischen Rheinufer (Bonn-Castell) und entgegen dem Uhrzeigersinn:

  • begrenzt durch die Bundesautobahn 565 (Friedrich-Ebert-Brücke) bis zur Mondorfer Straße
  • einschließlich Mondorfer Straße bis zur Kölnstraße
  • begrenzt durch den Lievelingsweg bis einschließlich Riegeler Straße
  • Dorotheenstraße
  • begrenzt durch den Kreisverkehr Potsdamer Platz
  • einschließlich Heinrich-Böll-Ring bis zur Kreuzung Bornheimer Straße
  • Bornheimer Straße nord-westlich bis zur Einmündung Probsthof und hin zur Bundesau­tobahn 565
  • im Westen begrenzt durch die Bundeautobahn 565
  • nordöstlich entlang der Bundesautobahn 565 zwischen Anschlussstelle Bonn-Endenich und Anschlussstelle Bonn-Poppelsdorf bis zur Reuterstraße
  • einschließlich Reuterstraße
    • entlang des Straßburger Wegs
    • Richtung Südwesten begrenzt durch Joseph-Beuys-Allee, Oskar-Romero-Allee und Nahum-Goldmann-Allee bis zur Einmündung Olof-Palme-Allee
    • begrenzt durch die Bundesautobahn 562 bis zum Rheinufer
    • linkes Rheinufer bis zum Ausgangspunkt
    • Einschluss der Kennedy-Brücke Richtung Konrad-Adenauer-Platz (rechtsrheinisch in Bonn-Beuel) bis Einmündung Prof.-Neu-Allee.

Fragen zu Ausnahmegenehmigungen und Übergangsregelungen beantwortet bei der Stadt Bonn Herr Detlef Kühn unter der Ruf-Nummer 0228 772733 oder per Email an ag.umweltzone@bonn.de. Im Wesentlichen geht es um folgende Ausnahmegenehmigungen:

1. Ausnahmegenehmigung für Bewohner und das ansässige Gewerbe der zum 01.07.2012 neu zur Umweltzone in Bonn hinzukommenden Gebiete:

ohne Ansehung des Fahr­zeuges werden hier Ausnahmegenehmigungen erteilt, die bis zum 31.12.2012 laufen.

2. Ausnahmeregelungen für Fuhrparke:

Für Unternehmen mit 2 oder mehr Nutzfahrzeugen (Fahrzeuge der Klasse N) oder Reise­bussen (Fahrzeuge der Klasse M2 und M3), die nicht im ÖPNV eingesetzt werden, werden auf Antrag befristet Ausnahmegenehmigun­gen für einzelne Nutzfahr­zeuge/Reisebusse (außer Schadstoffgruppe 1) erteilt, wenn eine bestimmte Anzahl der Nutzfahrzeuge/Reisebusse des Unternehmens Fuhrparks die Kriterien zur Einfahrt in die Umweltzone erfüllt. Die Anzahl ergibt sich aus folgender Tabelle:

Zeitraum

Anzahl der Ausnahmen für Nutzfahr­zeuge/Reisebusse
(außer Schadstoffgruppe 1)

Notwendige Anzahl Ausgleichs-Nutzfahrzeuge/Reise­busse¹

bis 31.12.2013

1

1

bis 31.12.2014

1

2

bis 31.12.2015

1

3

1  Nutzfahrzeuge oder Reisebusse, die in der Umweltzone fahren dürfen

Die Ausnahmegenehmigung ist auf maximal 1 Jahr befristet. Sie kann erneut beantragt werden. Sie kann bis maximal zum 31.12.2015 erteilt werden.

3.  Ausnahmegenehmigung in den Fällen wirtschaftlicher und sozialer Härte Ist das Fahr­zeug vor dem 01.08.2008 zugelassen und nachweislich nicht nachrüstbar (Be­scheini­gung eines amtlich anerkannten Sachverständigen einer technischen Prüfstelle ist not­wendig) und steht dem Halter kein anderes auf ihn zugelassenes Fahrzeug, das die Zu­gangsvoraussetzungen einer Umweltzone erfüllt, zur Verfügung, so ist eine Ausnah­megeneh­migung möglich, wenn die Ersatzbeschaffung für dieses Fahrzeug wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Dies ist bei Gewerbetreibenden durch eine begründete Stellungnahme ei­nes Steuerberaters zu belegen.

Weitere Befreiungen von Amtswegen gibt es für Fahrzeuge mit rotem Händlerkennzeichen oder Pkw’s und Nutzfahrzeuge der Abgasstufe Euro 3, für die technisch keine Nachrüstung möglich ist und die vor dem 01.01.2008 auf den Fahrzeughalter/Unternehmen oder des­sen Rechtsvorgänger zugelassen wurden.

Auskünfte über weitere Einzelheiten und Ausnahmetatbestände erteilt das Straßenverkehrsamt der Stadt Bonn.

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